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Mittwoch, der 04. 2015

Sinan Gümüs hofft auf Einsätze!

Richtig Fuß fassen konnte der Neuzugang vom VfB Stuttgart bei den Gelb-Roten noch nicht. In der zweiten Mannschaft überzeugt der Löwen-Angreifer jedoch umso mehr. Im Gespräch mit Tam Saha äußert sich der 21-Jährige über seine ersten Monate in der Türkei.

Von Erdem UFAK

Nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart im Sommer 2014 hat der 21-jährige Flügelstürmer auf den Durchbruch bei den Gelb-Roten gewartet. Nach dem Trainerwechsel von Cesare Prandelli zu Hamza Hamzaoglu versprach sich Sinan Gümüs mehr Einsatzchancen - bisher jedoch zumeist vergeblich. Trotz fantastischen 16 Toren in 20 Spielen in der zweiten Mannschaft Galatasarays blieb der variabel einsetzbare Offensivmann bei wettbewerbsübergreifend acht Einsätzen (ein Tor, eine Vorlage). Beim gestrigen Pokalspiel gegen Manisaspor (4:0) durfte Gümüs in den zweiten 45 Minuten ran und lieferte gute Argumente auf weitere Einsätze in der ersten Mannschaft. Im Gespräch mit der offiziellen Zeitschrift des türkischen Verbandes Tam Saha sprach der 21-Jährige über seine ersten Monate in der Türkei. Sinan Gümüs über...

...über die Möglichkeit, für die türkische Nationalmannschaft zu spielen:

"Auch wenn ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, ich bin Türke. Ich habe bisher für die U-20 Deutschlands gespielt. Es ist aber klar, dass ich bei einem entsprechenden Angebot der türkischen Verbandes für die Türkei spielen werde."

...über das Derby gegen Fenerbahce am Sonntag:

"Ich habe diese Atmosphäre schon im Hinspiel hautnah im Stadion miterlebt. Es war einfach unglaublich. In Deutschland zählen für Stuttgart die Spiele gegen Bayern München und Karlsruhe auch als Derbys. Doch man kann diese Partien nicht im Geringsten mit den Spielen zwischen Fenerbahce und Galatasaray vergleichen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Ich habe mich gefragt, wo ich hier gelandet bin. Die Stimmung nach den zwei Toren von Sneijder ist unmöglich in Worte zu fassen."

...über seine fußballerischen Vorbilder:

"Zuerst war Steven Gerrard mein großes Idol. Es hat mich beeindruckt, so lange bei einem Verein gut spielen zu können. Gemäß meiner Position habe ich mir dann aber Arjen Robben ausgesucht. Er ist ein fantastischer Offensivspieler, ein richtiger Wirbelwind."

...über seine bevorzugte Position:

„Am liebsten spiele ich auf den Flügeln. Ich liebe es, schnell zu spielen und das Eins gegen Eins zu suchen. Generell kann ich in der Offensive überall spielen. Da ich Linksfuß bin, bin ich über die rechte Seite aber torgefährlicher. Auch mit rechts kann ich schießen, das ist ein großer Vorteil für einen Angreifer. Meine Trainer in Stuttgart wollten mich unbedingt beidfüßig ausbilden. Sie haben mich in dieser Hinsicht enorm gefördert."

...über seinen Wechsel zu Galatasaray:

"Mein Vertrag in Stuttgart lief aus. Man wollte mit mir verlängern, ich aber hatte die erste Mannschaft im Auge. Ich wollte bei den Profis mittrainieren und Einsatzzeiten bekommen. Dies wurde mir aber erst für die nächste Saison versprochen, daher fand ich das Angebot von Galatasaray sehr interessant. Hier wurden mir sofort Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft versprochen."

...über Cesare Prandelli und Hamza Hamzaoglu:

"Ich wusste, dass es schwer werden würde, vor allem weil Galatasaray auf den Flügeln sehr gut besetzt ist. Es ging darum, hart zu trainieren und an seine Chance zu glauben. Das habe ich getan und in der A2 gute Leistungen gezeigt. Prandelli hat sich sehr um mich gekümmert. Es gab viele Gespräche mit ihm, in denen er mir gute Trainingsleistungen attestiert hat. Solche Worte tun einem jungen Spieler immer gut. Ich habe jeden Tag hart an mir gearbeitet. Als Hamza Hamzaoglu dann kam, war ich topfit, so dass er mich auch sofort einsetzen konnte."

...über sein erstes Spiel für Galatasaray:

"Als ich meinen Namen im Kader für das Spiel gegen Balcova Yasamspor sah, wurde ein Traum für mich wahr. Ich wusste nicht, ob ich auch spiele, doch das war in dem Moment egal. Nach meinen Leistungen in der A2 wollte ich mich aber unbedingt beweisen und zeigen, dass ich Tore schießen kann. Zu Beginn der zweiten Hälfte bin ich dann für Bruma gekommen und zehn Minuten später hatte ich getroffen. Ich bin sofort zu Koray Günter gerannt und hatte Tränen in den Augen. Meine Familie und meine Freunde hatten alle auf dieses Spiel gewartet. Es war wunderbar."


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