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Montag, der 23. Juni 2014

Neuverhandlungen im Manipulationsskandal!

Wie das 13. Istanbuler Zivilgericht heute bekanntgab, wird das Manipulationsverfahren in der Türkei erneut aufgerollt!

Von Erdem UFAK

Dieses Urteil hatte sich bereits seit geraumer Zeit angebahnt! Wie das 13. Istanbuler Zivilgericht heute bekanntgab, wird das Manipulationsverfahren aus der Saison 2010/11 erneut aufgerollt und verhandelt. Demnach werden die sich bislang schuldig gesprochenen Aziz Yıldırım, Olgun Peker, Ä°lhan EkÅŸioÄŸlu, Abdullah BaÅŸak, Ahmet Çelebi und Selim Kımıl neu verteidigen dürfen. Die vorherigen Urteile des 16. Istanbuler Sondergerichts bleiben weiterhin rechtskräftig, die Gefängnisstrafen werden bis zum Ende der Neuverhandlungen jedoch ausgesetzt.

Trabzonspor protestiert, Fenerbahce verlangt Gerechtigkeit

Während sich Trabzonspor über das neue Urteil des 13. Istanbuler Sondergerichts erbost zeigte und bereits rechtliche Schritte gegen die angesetzten Neuverhandlungen angekündigt hat, hat sich Fenerbahce-Pressesprecher Mahmut Uslu überaus erfreut gezeigt und prognostiziert: „Ich glaube, dass dieses Urteil den Weg des türkischen Fußballs neu ebnen wird. In keinem Land auf dieser Welt wurde ein solches Verfahren mit diesen Urteilen bislang gesehen. Ich gratuliere den Instanzen, die diese Entscheidungen gefällt haben. Wir müssen und werden an unser Rechtssystem glauben." Auch Vereinsfunktionär Abdullah Kigili schlug in die gleiche Kerbe und erklärte: „Wir haben seit über drei Jahren so vieles durchgemacht. Jetzt wird die ganze Wahrheit ans Licht kommen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass alles fair und gerecht verläuft. Mehr können wir nicht machen."

Chancen auf die UEFA Champions League?

Mit der Ansetzung der Neuverhandlungen nach zahlreichen Ermittlungspannen stieg bei den Fenerbahce-Anhängern kurzzeitig auch die Hoffnung auf eine Europapokalteilnahme des türkischen Meisters. Da die Rechtsurteile des 16. Istanbuler Sondergerichts jedoch bis zu einer neuen Urteilsfindung ihre Gültigkeit bewahren, ist die Aufhebung der Europapokalsperre Fenerbahces praktisch ausgeschlossen. Die Gelb-Marineblauen waren von der UEFA, die die strafrechtlichen Urteile des türkischen Justizsystems übernahm, für zwei Jahre von den internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden. Erfolgt nach den Neuverhandlungen ein Freispruch, dürfen die „Kanarien" jedoch mit Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe rechnen.

Sivasspor und EsEs schöpfen Hoffnung

Bessere Chancen auf eine sofortige Europapokalteilnahme haben hingegen Eskisehirspor und Sivasspor. Da der internationale Sportgerichtshof CAS die Urteile der UEFA noch nicht bestätigt hat, könnten die Neuverhandlungen einen positiven Effekt auf die Urteilsfindung haben, wie auch Sivas-Präsident Mecnun Otyakmaz erklärte: „Wir sind überzeugt davon, dass die Wahrheit ans Licht kommen wird. Diejenigen, die schuldig gesprochen worden sind, könnten freigesprochen werden. Die angeblichen Unschuldigen könnten verurteilt werden. Die Gerechtigkeit wird siegen."


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